Übersetzung aus dem/ins Chinesische

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Chinesische Sprache

Hochchinesisch (auch Mandarin genannt) ist die offiziell gesprochene Sprache in der Volksrepublik China, Republik China (Taiwan) und Singapur, und wird von über 880 Millionen Menschen auf dem Festland und auf Taiwan gesprochen. Sie ist damit die meistgesprochene Sprache der Welt. Dies ist zu einem großen Teil das Ergebnis von Anstrengungen sowohl der Regierung auf dem Festland als auch der Regierung in Taiwan, Hochchinesisch als Standardsprache des Chinesischen durchzusetzen.

Die offizielle “Definition” der allgemeinen Hochsprache ist: “Die Pekinger Aussprache als Standardaussprache, die Sprache der nördlichen Regionalsprachen als Standardsprache, die Grammatik aus den vorbildlichen modernen baihuawen-Werken als Standardgrammatik.”

Das Hochchinesische wird durch die chinesische Schrift fixiert. Auch für die chinesische Schriftsprache gelten standardmäßige Vorschriften. Die chinesische Schriftsprache heißt “baihuawen” (etwa “umgangssprachliche Schrift”), und soll anders als die klassische Schriftsprache “wenyan” (etwa “Schriftsprache”) per definitionem die moderne Umgangssprache verwenden. Die Beseitigung der Diglossie-Situation in der chinesischen Gesellschaft, das heißt die Durchsetzung der baihuawen als primär verwendete Schriftsprache bei der Verfassung von Texten geschah in Folge von gesellschaftlichen Umwälzungen erst nach dem Sturz der Qing-Dynastie Anfang des 20. Jahrhunderts in der Bewegung des vierten Mai. Bis dahin hatten Texte in klassischer Schriftsprache, einer Sprache, die sich völlig von der gesprochenen Sprache entfernt hatte, das höchste Prestige in der Gesellschaft.

Neben dem Hochchinesischen gibt es noch eine ganze Reihe anderer chinesischer Sprachen, von denen einige Dialekte des Hochchinesischen sind, andere unterscheiden sich jedoch so sehr, dass sie als eigenständige Sprachen gelten. Spätestens seit der Gründung der Volksrepublik China wird jedoch das Erlernen der allgemeinen Hochsprache neben dem Heimatdialekt propagiert und in den Schulen unterrichtet.

Die Sprachenpolitik in Bezug auf Hochchinesisch und andere chinesische Sprachen

Zum Missfallen vieler Chinesen, deren Muttersprache nicht Hochchinesisch bzw. der nördliche Dialekt ist, hat die vorherrschende Rolle des Hochchinesischen dazu geführt, dass außerhalb Chinas das Hochchinesische als einzige chinesische Sprache angesehen wird. Obwohl sowohl die Volksrepublik China als auch Taiwan einen standardisierten Pekinger Dialekt zur Amtssprache erklärt haben und sich für die landesweite Verbreitung einsetzen, gibt es Bestrebungen, die örtlichen Sprachen und Dialekte zu erhalten. Das Hochchinesische ist auch weit entfernt, diese zu ersetzen, denn besonders im Süden der Volksrepublik und auf Taiwan werden nach wie vor die dort heimischen Sprachen im täglichen Leben verwendet. Jene, die nur Hochchinesisch sprechen, sind in diesen Gegenden sozial benachteiligt, denn viele Menschen sprechen dort nur sehr schlecht oder gar kein Hochchinesisch; dies trifft vor allem auf alte Leute zu, die jüngeren haben die Standardsprache meist in der Schule gelernt.

In den Regionen der Volksrepublik China, wo mehrheitlich Han-Chinesen leben, ist die Koexistenz zwischen Hochchinesisch und den anderen Sprachen und Dialekten im Allgemeinen problemlos. Hochchinesisch wird als gemeinsame Arbeits- und Kommunikationssprache gefördert, gleichzeitig ist die Führung der Volksrepublik China vorsichtig, was den Status der anderen Sprachen angeht, und will deren Benutzung nicht einschränken. Hochchinesisch wird deshalb vor allem aus praktischen Gründen gelernt und gesprochen, weil es häufig die einzige Möglichkeit der Verständigung zwischen Leuten aus verschiedenen Regionen darstellt. Zuweilen kommt es schließlich sogar vor, dass zwei chinesische Sprachen aus sehr nah beieinander gelegenen Gebieten für die Sprecher der jeweils anderen Sprache nicht verständlich sind.

In der Republik China (Taiwan) ist die Beziehung zwischen Hochchinesisch und den lokalen Sprachen und Dialekten, speziell dem Taiwanischen, bedeutend komplizierter. Nur eine Minderheit der Taiwaner spricht einen nördlichen Dialekt als Muttersprache, selbst unter den nach der Gründung der Volksrepublik nach Taiwan geflohenen Chinesen, diese sprechen vor allem den Min-Dialekt. Dazu gibt es eine ganze Reihe einheimischer Sprachen und Dialekte. Bis in die 1980er Jahre versuchte die Regierung, die Nutzung des Taiwanischen zu beschränken und gab ihm ein Image des Primitiveren. Das Hochchinesische wurde gefördert, um den Anspruch, der rechtmäßige Nachfolger der 1911 gegründeten Republik China zu sein, aufrecht zu erhalten. Dies hat sich in den 1990er Jahren stark geändert, was sich unter anderem in der vermehrten Benutzung des Taiwanischen in Film, Funk und Fernsehen niederschlägt. Extreme Befürworter der Unabhängigkeit Taiwans lehnen das Hochchinesische zugunsten der taiwanischen Sprache ab, so dass die Verwendung des Taiwanischen zunehmend auch eine Frage der politischen Gesinnung ist. Der Grad ihrer Benutzung ist regional unterschiedlich, es ist ein deutliches Nord-Süd-Gefälle auszumachen mit Norden (Taipeh) als Hochchinesisch- und Süden (Kaohsiung) als Taiwanisch-Hochburg. Bemühungen, Hochchinesisch als Amtssprache durch Taiwanisch oder einen mehrsprachigen Standard abzulösen, haben bisher aber noch keine Fortschritte gezeigt.

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