Übersetzung aus dem/ins Slowenische

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Slowenische Sprache

Slowenisch ist eine Sprache aus dem slawischen Zweig (siehe südslawische Sprachen) der indogermanischen Sprachen.

Ungefähr 2 Millionen Menschen in Slowenien sprechen Slowenisch als Muttersprache; dort ist es Amtssprache. Seit dem 1. Mai 2004 ist Slowenisch auch eine der Amtssprachen in der EU. Darüber hinaus wird es noch in Teilen Österreichs, insbesondere in Kärnten (die Anzahl der Kärntner Slowenen in Südkärnten beträgt rund 20.000) und in Italien (Gebiet um Gorizia, Resia-Tal, Kanaltal, Collio, Triest) sowie in Teilen Westungarns (Komitat Vas) als Muttersprache gesprochen. Die Sprecher bezeichnen sich selbst als Slovenci, ihre Sprache als slovenščina.

Die Sprache wird mit einer eigenen Variante des Lateinischen Alphabets (latinica), dem Slowenischen Alphabet geschrieben.

Die frühere, wertneutrale deutsche Bezeichnung lautete windisch, doch ist dieser Begriff heute auf Grund seine Missbrauchs in den letzten hundert Jahren (Windischentheorie) umstritten.

Sprachgeschichte

Die frühesten slowenischen Textdokumente sind die Brižinski spomeniki (Freisinger Denkmäler), welche man im bayrischen Freising fand. Diese Mischung aus homiletischen und liturgischen Schriften war wahrscheinlich ein bischöfliches Handbuch. Man nimmt an, dass das Freisinger Denkmal aus der Zeit um 1000 n. Chr, stammt.

Slowenisch war lange Zeit eine zweitrangige Sprache in der Österreich-Ungarischen Monarchie. Bis 1918 dominierte die Deutsche Sprache in zahlreichen Bereichen wie Verwaltung und Wissenschaft.

Die Übersetzung des Neuen Testaments durch den Reformator Primož Trubar (veröffentlicht 1582) sowie der gesamten Bibel durch Jurij Dalmatin 1584 legten die Grundlage für die moderne slowenische Schriftsprache.

Im 19. Jahrhundert entwickelte sich eine puristische (Germanismen entfernende) Sprachform, wobei Wortschatzentlehnungen gezielt aus anderen slawischen Sprachen erfolgten. Der Revolutionär Ljudevit Gaj wollte in der ersten Hälfte des 19. Jh. alle Südslawischen Sprachen unter einer politischen Führung zusammenbringen, doch die große Mehrheit der slowenischen Intelligenz lehnte diesen Illyrismus ab. In dieser Zeit erfuhr das Slowenische zudem eine literarische Blüte durch France Prešeren. Die heutige Rechtschreibung mit den aus dem Tschechischen entlehnten Buchstaben č, š und ž wurde im wesentlichen Mitte des 19. Jahrhunderts festgelegt. Die Kodifizierung der slowenischen Sprache erfolgte durch die Grammatiker Stanislav Škrabec und Fran Ramovš um die Jahrhundertwende zum 20. Jahrhundert.

Nach der Gründung des Königreichs der Serben, Kroaten und Slowenen wurde 1919 die Laibacher Universität gegründet. Die Sprachwissenschaftler Franc Miklošič und Jernej Kopitar wurden zu Vätern der Slowenischen Sprache. Andererseits gab es den Versuch, eine gemeinsame Serbo-Kroatisch-Slowenische (jugoslawische) Schriftsprache zu schaffen. Als 1929 das Königreich Jugoslawien ausgerufen wurde, fürchtete die slowenische Intelligenz um das Slowenische und gründete 1938 eine eigene slowenische Akademie der Wissenschaften.

Während der Besetzung Sloweniens im Zweiten Weltkrieg durch die Achsenmächte (Deutschland/Italien/Ungarn) 1941-1945 unterdrückten diese gezielt den Gebrauch der slowenischen Sprache.

Mit der Gründung des sozialistischen Jugoslawiens 1945 wurde Slowenisch – neben Mazedonisch und Serbokroatisch mit seinen beiden Schriftvarianten Kroatisch und Serbisch – erstmals zu einer gleichberechtigten Staatssprache. Seit der Unabhängigkeit Sloweniens 1991 ist es dessen alleinige Amtssprache.

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